Die wohl größten Katalogsammlungen sind in den USA vorhanden.
Die Henry G. Gilbert Nursery and Seed Trade Catalog Collection umfasst mehr als 200.000 internationale Kataloge, hauptsächlich aus der Zeit seit 1890. Sie wurde 1904 von dem Botaniker Percy Leroy Ricker begonnen und wird heute von der National Agricultural Library in Beltsville, MD verwaltet.
Eine weitere ist die Ethel Z. Bailey Horticultural Catalogue Collection, die mehr als 136.000 internationale Exemplare umfasst. Sie wurde von dem bekannten Gartenbauwissenschaftler Liberty Hyde Bailey um 1888 begonnen und 1911 von seiner Tochter Ethel Zoe Bailey übernommen, die sie bis zu ihrem Tod 1983 betreute. Heute befindet sie sich an der Cornell University.
Die größte Sammlung europäischer Kataloge befindet sich im Wageningen Universiteit en Researchcentrum (35.000 Kataloge).
Kleine Sammlungen gibt es an der Universität Hannover, an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und im Gartenbaumuseum Erfurt.
Bedeutende internationale Sammlungen findet man in
- Alnarp (SLU University Library)
- Edinburgh (Royal Botanic Garden Edinburgh)
- Genf (Les Conservatoire et Jardin Botaniques)
- Glasnevin (The National Botanic Gardens of Ireland)
- Kew Gardens (Royal Botanic Gardens)
- London (Royal Horticultural Society, Lindley Library)
- Paris (Société Nationale d'Horticulture de France, Hortalia)
Französische Kataloge mit Roseninhalten werden von der Roseraie du Val-de-Marne digital angeboten. Wir sind bemüht, diese DIgitalisate zu übernehmen.
Iris-Kataloge hat dieAmerican Iris Society in großem Umfang digitalisiert.
Samenlisten botanischer Gärten findet man auf einer Seite des niederländischen Naturalis Biodiversity Center