Zum Verständnis von Entwicklungen im Gartenbau und in der Gartenkunst gehört vielfach auch Hintergrundwissen zum Leben der Akteure. Mancher Besucher führt auch aus familienkundlichem Interesse Nachforschungen durch.

Der Verein hat aus schon früher erhobenen Daten und zahlreichen Nachträgen eine umfassende Gärtnerdatenbank erstellt. Erfasst sind außer Gärtnern und Gartenarchitekten auch Personen, die in dem weiten Themenfeld Gartenbau gewirkt haben. Bereits zuvor konnten die Absolventenverzeichnisse in den Festschriften der Königlichen Gärtnerlehranstalt Potsdam-Wildpark resp. Berlin-Dahlem in ein online durchsuchbares Format übertragen und ins Netz gestellt werden.


Gärtnerdatenbank

Die Gärtnerdatenbank beruht auf der Auswertung der Biographischen Sammlung der Gartenbaubibliothek und dem biographischen Teil der Dokumentationskartei Gartenbau (Zander-Kartei). Zudem wurden die biographischen Daten von Gärtnern aus dem Privatarchiv der ehemaligen Mitarbeiterin der Gartenbaubibliothek, Jutta Debor, übertragen. Vereinzelt wurden auch aktuelle Quellen ausgewertet.

Mit über 15.000 Quellennachweisen steht ein reicher Fundus, der kontinuierlich erweitert werden soll, für Recherchen zur Verfügung. Mehrere Tausend der erfassten Artikel, Aufsätze oder Dokumente sind bereits im Archiv der Gartenbaubibliothek abgelegt. In der Datenbank sind die betreffenden Archivalien entsprechend gekennzeichnet.

Auf zahlreiche Quellen kann über das Digitale Archiv Zeitschriften direkt zugegriffen werden. Informationen über Obstgärtner können auch über den noch analogen Altspeicher Obstbau in Erfahrung gebracht werden.

Falls Sie weitere Namen und Quellen in der Datenbank ergänzen möchten, wenden Sie sich bitte an den Verein.

Wir danken der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin für die finanzielle Unterstützung, ohne die die Datenbank nicht hätte realisiert werden können.


Gärtnerbiographien aus den Festschriften der Königlichen Gärtnerlehranstalt Potsdam-Wildpark (später Dahlem)

Die Gärtnerlehranstalt gehörte zu den führenden, international wirkenden Ausbildungsstätten ihrer Zeit. Zahlreiche bekannte Landschaftsarchitekten und Gärtner haben sie besucht. Die drei Jubiläumsschriften, die 1899, 1913 und 1924 von ihr herausgegeben wurden und sich im Bestand der Gartenbaubibliothek befinden, enthalten Absolventenverzeichnisse mit mehr oder weniger umfassenden biographischen Angaben zu über 2.000 Personen, zu Lehrenden, Hospitanten und Praktikanten, die im Zeitraum zwischen 1824 bis 1924 mit der Institution verbunden waren.

Das Projekt ist auf Inititive der Hochschule Neubrandenburg, Studiengang Landschaftsarchitektur, entstanden. Gefördert wurde es mit Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die Universitätsbibliothek der TU Berlin hat die Online-Veröffentlichung übernommen.

Absolventenverzeichnisse (pdf / 5,57 MB)

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